Kima

Kima lebt seit zwei Jahren in Deutschland, besucht eine Gemeinschaftsschule und tanzt in ihrer Freizeit Hip Hop. Sie ist kurdische Muttersprachlerin, arabische Zweitsprachlerin und spricht inzwischen fließend Deutsch. Zusammen mit ihren Eltern und ihren jüngeren Brüdern floh sie relativ früh aus Damaskus zu Verwandten in den kurdischen Nordosten Syriens.
Als sie sich auch dort nicht mehr sicher fühlten, floh die Familie nach Europa, wurde in Bulgarien registriert und erhielt dort ein Aufenthaltsrecht. Auch wenn Bulgarien zur EU gehört – die Lebensbedingungen für Flüchtlinge sind dort katastrophal, wie ein Bericht von Pro Asyl festhält. Deutsche Behörden gewähren daher in speziellen Fällen auch Flüchtlingen eine Aufenthaltserlaubnis, die bereits in einem anderen EU-Land anerkannt wurden.
In unserem Filmprojekt erzählt Kima von ihren Erinnerungen an Damaskus, ihrer Flucht und ihr Ankommen in der deutschen Gesellschaft.
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Kima lives in Germany since two years. She visits a “Gemeinschaftsschule” and dances hip hop in her leisure time. She is a native Kurdish speaker, second language Arabic speaker and is now also fluent in German. Together with her parents and her younger brothers, she fled relatively early from Damascus to their relatives in the Kurdish Northeast of Syria.
When they didn’t feel save any longer there, the family fled to Europe, was registered in Bulgaria and received a right of residence. Although Bulgaria belongs to the EU, the living conditions for refugees are abysmal as noted in a report from Pro Asyl .
German administration does therefore in special cases grant a right of residence to refugees who had been acknowledged in another EU country.
In our movie project, Kima speaks about her memory of Damascus, her escape and her arrival in German society.